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Dr. Werner KIRCHEBNER

FA f. Innere Medizin

EUROPAHAUS - Bruneckerstrasse 2e/4.Stk.

Tel.: 0512 - 58 27 85          Fax Dw. -6         

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Ein paar Hinweise zum Thema

"INTERNISTISCHE OPERATIONS-FREIGABE"

Die meisten Spitäler verlangen, hauptsächlich aus Kostengründen, dass Sie als Patient am Aufnahmetag bereits mit allen Befunden, die für eine Operation bzw. Narkose relevant sein können, im Krankenhaus erscheinen. So können Sie oft schon am selben Tag operiert und damit die Aufenthaltsdauer im Krankenhaus verkürzt werden. Der Arzt, mit dem Sie die Operation besprochen und den Termin ausgemacht haben, gibt Ihnen normalerweise ein Merkblatt mit den nötigen Untersuchungen mit.

Was bedeutet das für Sie? 

Planen Sie bitte genügend Zeit für die notwendigen Untersuchungen ein! Einerseits sollten die Befunde (aktuelle Blutwerte, Herz- und Lungenröntgen, EKG, evtl. weitere Befunde) nicht älter als 2 Wochen sein. Andererseits dauert es seine Zeit, bis alle Wege erledigt, Befunde an Ihren Internisten weitergeleitet sind und er die letztendliche "OP-Freigabe" verfassen kann.

Im Folgenden eine Checkliste der nötigen Punkte

Der operierende Arzt stellt Ihnen eine Überweisung an den Internisten aus und gibt Ihnen dazu eine Liste der geforderten Untersuchungen und Blutwerte mit.

Termin mit dem Internisten vereinbaren - wenn möglich ca. 7-14 Tage vor dem geplanten OP-Termin, denn es hängen weitere Untersuchungen damit zusammen, die ebenfalls Zeit benötigen. Die Befunde sollten im Normfall allerdings auch nicht älter als 14 Tage sein. 

Bitte geben Sie bei der Terminvereinbarung an, dass Sie eine OP-Freigabe benötigen, damit dem Arzt genügend Zeit für seine Untersuchungen eingeplant werden kann. 

Da der Internist die letztendliche OP-Freigabe schriftlich ausstellt, ist es sinnvoll, wenn er Sie weiter an den Lungenfacharzt (gegebenenfalls auch an das zuständige Blutlabor) überweist, damit er direkt, ohne unnötige Umwege, die Befunde zugestellt bekommt. Bei uns etwa besteht die Möglichkeit, direkt im Europahaus die nötigen Röntgenaufnahmen machen zu lassen, so dass Sie dies praktisch immer gleich unmittelbar in Verbindung mit Ihrem Besuch bei uns erledigen können - die Befunde werden uns dabei noch am selben Tag per EDV übermittelt.

Bitte beachten Sie, dass die Bestimmung der Blutbefunde in der Regel ein bis zwei Tage dauert!

 

Sollte trotzdem einmal die Zeit knapp werden, so ist das keine Katastrophe: Auch ohne die nötigen Laborwerte und Lungenröntgen kann der Internist die OP-Freigabe ausstellen, wenn er nach gründlicher Untersuchung den Eindruck hat, dass keine gravierenden Erkrankungen bestehen. Er weist aber den operierenden Arzt darauf hin, dass ihm gewisse Befunde nicht vorlagen und diese Untersuchungen unmittelbar nach der Aufnahme im Krankenhaus nachzuholen sind.

Was sollten Sie noch beachten?

Geben Sie bitte bei der Untersuchung unbedingt an, welche Medikamente Sie zur Zeit einnehmen - gewisse müssen nämlich rechtzeitig vor der Operation abgesetzt werden (teilweise bis 10 Tage vor der OP!). Dazu gehören etwa Aspirinhaltige (Thrombo Ass, gewisse Schmerzmittel) und blutverdünnende Medikamente (Sintrom, Marcoumar, Plavix), unter Umständen aber auch Naturheilmittel wie Ginseng, Ginkgo-Extrakt oder Knoblauchkapseln.

Es empfiehlt sich ebenso, die Anti-Babypille einen Zyklus lang auszusetzen, da eine erhöhte Neigung zu Thrombosen bestehen kann. Über Alternativen kann Sie Ihr Gynäkologe beraten.

Geben sie Allergien gegen Medikamente an, etwa gegen Schmerzmittel, Penizillin, usw.

Überlegen Sie sich schon vor Ihrem Arztbesuch, ob es bei Ihnen bei früheren Operationen irgendwelche Probleme gegeben hat, wie starke Übelkeit nach der Narkose, verzögertes Aufwachen, usw.

 

Es ist uns wichtig Sie gründlich internistisch abzuklären und eventuelle Quellen für auftretende Probleme vorher zu definieren, damit Ihre Operation so risikolos wie möglich abläuft und Sie das Spital rasch wieder verlassen können.