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Ein
paar Hinweise zum Thema
"INTERNISTISCHE
OPERATIONS-FREIGABE"
Die meisten
Spitäler verlangen, hauptsächlich
aus Kostengründen, dass Sie als Patient am Aufnahmetag bereits mit allen Befunden, die für eine
Operation bzw. Narkose relevant sein können, im Krankenhaus erscheinen. So können Sie oft schon am
selben Tag operiert und damit die Aufenthaltsdauer im Krankenhaus verkürzt
werden. Der Arzt, mit dem Sie die Operation besprochen und den Termin ausgemacht haben,
gibt Ihnen normalerweise ein Merkblatt mit den nötigen Untersuchungen mit.

Was bedeutet das für Sie?
Planen
Sie bitte genügend Zeit für die notwendigen Untersuchungen ein! Einerseits
sollten die Befunde (aktuelle Blutwerte, Herz- und Lungenröntgen, EKG,
evtl. weitere Befunde) nicht älter als 2 Wochen sein. Andererseits dauert
es seine Zeit, bis alle Wege erledigt, Befunde an Ihren Internisten
weitergeleitet sind und er die letztendliche "OP-Freigabe"
verfassen kann.

Im Folgenden eine Checkliste der
nötigen Punkte
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Der
operierende Arzt stellt Ihnen eine Überweisung
an den Internisten aus und gibt Ihnen dazu eine Liste der geforderten Untersuchungen und Blutwerte mit. |
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Termin mit dem Internisten
vereinbaren - wenn möglich ca. 7-14 Tage vor dem geplanten OP-Termin,
denn es hängen weitere Untersuchungen damit zusammen, die ebenfalls
Zeit benötigen. Die Befunde sollten im Normfall allerdings auch
nicht älter als 14 Tage sein. |
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Bitte geben Sie bei der
Terminvereinbarung an, dass Sie eine OP-Freigabe benötigen, damit dem
Arzt genügend Zeit für seine Untersuchungen eingeplant werden kann. |
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Da der Internist die
letztendliche OP-Freigabe schriftlich ausstellt, ist es sinnvoll, wenn er Sie weiter
an den Lungenfacharzt (gegebenenfalls auch an das zuständige Blutlabor)
überweist, damit er direkt, ohne unnötige Umwege, die Befunde
zugestellt bekommt. Bei uns etwa besteht die Möglichkeit, direkt im Europahaus die
nötigen Röntgenaufnahmen machen zu lassen, so dass Sie dies praktisch
immer gleich unmittelbar in Verbindung mit Ihrem Besuch bei uns erledigen können - die
Befunde werden uns dabei noch am selben Tag per EDV
übermittelt. |
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Bitte beachten Sie, dass die
Bestimmung der Blutbefunde in der Regel ein bis zwei Tage dauert! |
Sollte trotzdem einmal die Zeit
knapp werden, so ist das keine Katastrophe: Auch ohne die nötigen
Laborwerte und Lungenröntgen kann der Internist die OP-Freigabe ausstellen, wenn
er nach gründlicher Untersuchung den Eindruck hat, dass keine gravierenden
Erkrankungen bestehen. Er weist aber den operierenden Arzt darauf hin,
dass ihm gewisse Befunde nicht vorlagen und diese Untersuchungen unmittelbar
nach der
Aufnahme im Krankenhaus nachzuholen sind.

Was sollten Sie noch beachten?
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Geben Sie bitte bei der
Untersuchung unbedingt an, welche Medikamente Sie zur Zeit einnehmen -
gewisse müssen nämlich rechtzeitig vor der Operation abgesetzt werden
(teilweise bis 10 Tage vor der OP!).
Dazu gehören etwa Aspirinhaltige (Thrombo Ass, gewisse Schmerzmittel) und
blutverdünnende Medikamente (Sintrom, Marcoumar, Plavix), unter Umständen aber auch
Naturheilmittel wie Ginseng, Ginkgo-Extrakt oder Knoblauchkapseln. |
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Es empfiehlt sich ebenso, die
Anti-Babypille einen Zyklus lang auszusetzen, da eine erhöhte Neigung
zu Thrombosen bestehen kann. Über Alternativen kann Sie Ihr Gynäkologe beraten. |
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Geben sie Allergien
gegen Medikamente an, etwa gegen Schmerzmittel, Penizillin, usw. |
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Überlegen Sie
sich schon vor Ihrem Arztbesuch, ob es bei Ihnen bei früheren
Operationen irgendwelche Probleme gegeben hat, wie starke Übelkeit nach
der Narkose,
verzögertes Aufwachen, usw. |
Es ist uns wichtig Sie gründlich
internistisch abzuklären und eventuelle Quellen für auftretende Probleme
vorher zu definieren, damit Ihre Operation so risikolos wie möglich
abläuft und Sie das Spital rasch wieder verlassen können.
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